Vom Schleich-Pferd zum Islandpferd
Mein erster eigener Bauernhof war ungefähr einen halben Quadratmeter groß und stand auf meinem Schreibtisch. Schon als Sechsjährige bastelte ich Halfter und Sättel für meine Schleich-Figuren.
Heute, über 50 Jahre später, ist aus diesem Kindertraum Realität geworden: Zusammen mit meinen Islandpferden und Katzen lebe und arbeite ich in Katzenelnbogen.
Der Weg zur tiergestützten Therapie begann durch meine eigene Tochter. Als wir an die Grenzen des klassischen Systems stießen, suchte ich nach neuen Wegen – und fand sie 2005 bei den Islandpferden.
Mich faszinierte von Anfang an, welch positiven Einfluss diese Tiere auf Menschen haben. Nicht nur körperliche Verbesserungen zeigten sich oft schon nach wenigen Einheiten, auch mental veränderte sich vieles.
Aus dieser Faszination wurde meine Berufung.
Im Laufe der Jahre habe ich mir fundiertes Wissen über physische und psychische Krankheitsbilder angeeignet und mich zur Zertifizierten Fachkraft für tiergestützte Therapie, Pädagogik und Förderung ausbilden lassen.
Achtsamkeit hat für mich den höchsten Stellenwert in meiner Arbeit. Nur wenn Mensch und Tier sich gegenseitig ganzheitlich wahrnehmen, ist es möglich, vorhandene Ressourcen zu entdecken, sinnvoll zu nutzen und Schritt für Schritt zu erweitern.